#7: Selbstoptimierung

Shownotes

Manipulierst du schon oder trackst du noch? Sabine und Katja sprechen über Fitnesstracker, Körperbewußtsein und welche Infos man aus den ganzen gesammelten Daten ziehen kann – oder eben auch nicht. Und körperliche Fitness ist nur ein Bereich, in dem Menschen ihre Leistungen optimieren (wollen). Wie weit würde Sabine gehen, wenn es um die Optimierung von Gedächtnisleistungen geht? Würde Katja ihren Gemütszustand per Knopfdruck ändern? Wie weit würdest du gehen? Und überhaupt, was ist der nächste Schritt in der Selbstoptimierung?

Was wir in der Folge erwähnten:

Wir wollen von euch wissen

Selbstoptimierung? Ja oder nein!

Was optimiert ihr bereits und wie?

Und wie weit würdet ihr gehen?

Der Tee zur Episode

White Monkey, Grüner Tee aus China.

Das Blatt bereitet einen hellgrünen Abguss und soll leichte Anklänge von Honig kennzeichnen.

Unsere Wertung: der Honig-Anklang ist geringer als gering und kaum merklich. Sabine fand den Tee gut und Katja war er zu lieblich.

Der Kontakt zum Tee-Mosaik

Ihr erreicht uns unter sieb@tee-mosaik.de, findet weitere Infos auf Facebook.

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2 comments for “#7: Selbstoptimierung

  1. Jessica
    1. August 2017 at 13:16

    Es folgt ein Versuch das Prinzip hinter Brain.fm „kurz“ zu erklären:
    Vom Grundprinzip her macht sich brain.fm sog. „Binaurale Beats“ zu Nutze.
    Vermutlich hat jeder schon mal die Erfahrung gemacht, dass es Töne gibt, die eine bestimmte Wirkung auf einen ausüben: Brummen oder besonders hohe Frequenzen, die Übelkeit, Gänsehaut, Kopfschmerzen etc. bewirken. So wie es Töne gibt, die dir nicht gut tun, gibt es solche mit positiver Wirkung.
    Was passiert da im Kopf? Du hörst auf dem linken Ohr eine Frequenz und auf dem rechten Ohr eine andere, die leicht daneben liegt. Dadurch hörst du ein pulsierenden Ton. Und dieser Ton spricht, so die Theorie, im Gehirn eine bestimmte Partie an. Das Gehirn fängt angeblich sogar an mitzuschwingen. Man hat beobachtet, dass man über gewisse Stereo-Töne (eigentlich sind es eher Klangmuster) unterschiedliche kognitive Zustände bewirken kann. Dabei spielt die Bandbreite der Frequenz und das Intervall zwischen der linken und rechten Frequenz eine Rolle. Natürlich wurde erforscht welche Frequenzmuster welche Gehirnteile stimulieren. Aus diesen Tönen kann man dann Klangteppiche basteln, die z. B. eine entspannende Wirkung haben. Oder eben eine, die die Konzentration begünstigt, weil entsprechende Partien des Gehirns angesprochen werden. Weil man für diese Effekte reine Stereosignale braucht, die getrennt auf die Ohren treffen, funktioniert das eigentlich nur über Kopfhörer.
    Aus der Forschung gibt es wohl Hinweise, dass Frauen und Männer unterschiedlich auf die Beats reagieren. Frauen scheinen sogar zyklusabhängig unterschiedlich empfindlich zu reagieren. Vermutlich fragt brain.fm deshalb das Geschlecht ab. Das Alter wird vermutlich abgefragt, weil sich das Gehör altersbedingt verändert.

    Das eigentlich Interessante ist, dass die Sounds auf brain.fm soweit ich es verstanden habe, nicht von Menschen konstruiert werden, aber von Künstlicher Intelligenz zusammengebaut werden.

    Trivia: Binaurale Beats werden auch als akustische Drogen bezeichnet und sind daher auch in der Esoterikgemeinde ein heißes Thema. Sie werden mit erweiterten Bewusstseins- und Daseinszuständen assoziiert. Es gibt Theorien, dass bestimmte Töne töten können. Und, dass es Töne gibt, die uns Fremdgesteuert Dinge machen lassen. Bekanntestes Beispiel einer Verschwörungstheorie ist wohl die Pokemon Beta Selbstmord Geschichte. Demnach sollen sich in Japan massenweise Kinder und Jugendliche das Leben genommen haben, nachdem sie in den 80er Jahren eine Beta-Version von Pokemon gespielt hatten. Der Gameboy hat damals wunderbare Binaurale Beats oszilliert. Das Gedudel an sich ist wirklich grauenvoll. Hinzu kam dann noch, dass die Töne beim Tragen von Kopfhörern nach zu Beklemmungserscheinungen führen konnten. Vor allem, wenn man 10-12 Stunden gespielt hat. Für weitere Pokemon Versionen wurden die Frequenzen dann so verschoben, dass es nur noch grauenvoll klang, aber Kinderhirne nicht mich mitschwingen konnten.

    Schöne Grüße
    Jessica

    ps: Vielleicht habt ihr die Honignote nicht wahrgenommen, weil ihr Salz und Pfeffer im Tee hattet?

    • Katja
      1. August 2017 at 19:24

      Vielen Dank für die Erklärung. Wahnsinn!

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